Mo

16

Aug

2010

Nachtrag zum 16. August

Der größte Druck ist raus aus den geplanten Arbeiten für dieses Jahr. Dank unserer Praktikanten sind wir sehr weit gekommen!

 

Es ist ein herrliches Gefühl, sich der dringend notwendigen Fensterrenovierungen an diversen Außengebäuden widmen zu können, ohne daran denken zu müssen, daß es ja noch wichtiger ist, Feuerholz für den Winter vorzubereiten. Denn juchhu, meist steht immer einer unserer fleißigen Helfer an der Holzspaltemaschine, so daß der Feuerholzberg wächst, obwohl ich mich nicht darum kümmere. Das einzige, was wir übernehmen müssen, ist das Sägen der Stämme in Rollen- und das übernimmt Michael mit der Motorsäge.

 

Oder ich kann ganz beruhigt auch einmal Beikräuter in meinem Gemüsegarten zupfen- der Holzzaun um unser Grundstück wächst weiter, denn momentan haben wir ein unheimlich gut eingespieltes Zaunteam aus zwei Praktikanten- die glücklicherweise auch noch die nächsten drei Wochen zusammenarbeiten können. Dann erst reist die erste ab.

 

Es ist sehr befriedigend, zu sehen, wie der Berg an Arbeit stetig abnimmt. Man nicht in Panik verfallen muß, da der Herbst vor der Tür steht und man nicht die Hälfte dessen geschafft hat, was man eigentlich wollte- und mußte. Denn schlecht gepflegte Nebengebäude warten nicht mit dem Zusammenstürzen, bis man Zeit hat, sich um sie zu kümmern. Viele Renovierungsarbeiten dulden keinerlei Aufschub, will man schlimmeres vermeiden. Und da ist es wirklich schön, wenn helfende Hände da sind, um einem beizustehen. Außerdem macht es sehr viel mehr Spaß, gemeinsam zu arbeiten und auch die Möglichkeit zu haben, sich einmal gedanklich auszutauschen.

 

Aber unsere Praktikanten müssen nicht nur Zaun bauen und Feuerholz machen, wir variieren die Arbeit, damit sie auch Spaß macht. Gestern und heute hat mir Katharina beispielsweise dabei geholfen, die Fenster der Tischlerei zweimal zu malen, während Nassim und Manuel den Grund für das große Anbaugewächshaus gießen, womit sie hoffentlich morgen fertig werden. Es gibt immer Projekte, die prioritiert werden, aber es darf nicht langweilig werden. Und daher dürfen die drei mir morgen ganz sicher wieder helfen, die Schafe einzufangen, die bereits ungeduldig über den Zaun blicken, da das Gras auf der anderen Seite mal wieder grüner ist als das, was ihnen zur Verfügung steht...

 

Was ich eigentlich sagen wollte: Da der größte Druck raus ist und ich mir zwischendurch immer mal wieder einige Minuten stehlen kann, habe ich mir vorgenommen, diesen Blog hier in Zukunft mindestens zweimal in der Woche zu aktualisieren. Es ist viel passiert, und es passiert bis sicherlich Oktober noch vieles, und darüber möchte ich berichten. Jetzt hoffe ich natürlich, daß ich diesen Vorsatz auch halten kann... vor allem, da wir auch noch dabei sind, diese Seite umzubauen. Es kann also immer mal wieder zu Fehlermeldungen oder verschwundenen Artikeln kommen, bitte seht uns dies nach!

 

Cordula

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

  • loading

Outdoor- Magazin, Juni 2010

Freie Heilpraktiker (”Wir”), Dezember 2009

 

 

 

Cordula und Michael verlassen Deutschland. Sie fühlen sich eingeengt und perspektivlos. In den schwedischen Wäldern haben sie sich eine alte Holzhütte ohne Strom gekauft, die sie gegen die Bequemlichkeiten ihrer alten Heimat eingetauscht haben. Ihr Ziel – Selbstversorger in Schweden. Doch ist nicht alles so einfach, wie es klingt.

 

In diesem Buch beschreibt Cordula 6 Jahre Auswanderalltag ungeschminkt in allen Facetten. Daß es heute nicht so leicht ist, ein Leben ohne Strom zu führen, wird in dem reich bebilderten Buch (über 90 Fotos!) ebenso herzlich erfrischend von der Autorin geschildert wie die vielen anderen schönen und schlechten Momente in ihrem neuen Zuhause.

 

Daß Wäschewaschen ohne Waschmaschine zeitraubend und mühselig ist, und daß man beim Holzhacken fast die Hand verlieren kann, sind nur einige der fesselnden Anekdoten, in denen Cordula das Leben in Schweden beschreibt. Sie läßt den Leser eindrucksvoll teilhaben an der Arbeitssuche, ebenso wie an der Zähmung eines Hühnerkükens oder den Schwierigkeiten, ein Plumpsklo zu entleeren.

 

Dieses amüsant und leicht zu lesende Buch legt man nicht so schnell zur Seite. Für alle, die jemals vom Auswandern geträumt haben oder für Freunde Schwedens, ist diese Geschichte vielleicht nicht nur spannende Freizeit- oder Urlaubslektüre, sondern auch ein Buch, das Mut macht. Nämlich Probleme anzupacken, wo sie auftauchen, die schönen Momente zu genießen und seine Träume zu leben.  

 

ISBN: 9-783839-103142

 

 

Kontakt