Mo

26

Apr

2010

Hühnerhaltung

Da wir Euch die Ostereier nicht vermiesen wollten, haben wir bis jetzt damit gewartet. Die meisten Ostereier kommen ja aus der Legebatterie und wen es interessiert, wie es den Hühnern dort geht, kann sich das auf den Seiten von verschiedenen Tierschutzorganisationen ansehen.

Doch auch hier auf unserem Hof, wo Hühner Gras picken können und jedes Huhn eine größere Auslauffläche hat als ein Durchschnittsschrebergarten, ist ein Hühnerleben mal zu Ende. Viele unserer Küken des Vorjahres waren männlich, was bedeutet, dass die Lebenserwartung mangels der Fähigkeit, Eier legen zu können, so hoch ist, wie die Anzahl der Monate bis zur Erreichung des Schlachtgewichtes.

Man muß sich als Fleischesser lernen, in die Augen seiner Beutetiere schauen zu können. Am Anfang war das nicht leicht, aber man gewöhnt sich.
Wir wollen kein anonym verpacktes Fleisch aus dem Supermarkt. Wir wollen wissen, was wir essen.
Inzwischen sind wir Selbstversorger mit Hühnereiern und Hühnerfleisch, und wir sind begeisterte Hühnerhalter geworden. Und die nächste Generation Eierleger und Hähnchenkeulenträger wächst bereits heran. Pünktlich zu Ostern kam die erste unserer Hennen mit vier Küken aus ihrem Versteck. Auch sie werden uns im Austausch für Futter, Stall und Fürsorge ihre Eier, ihr Fleisch und ihre Nachkommen geben müssen.

Michael

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

  • loading

Outdoor- Magazin, Juni 2010

Freie Heilpraktiker (”Wir”), Dezember 2009

 

 

 

Cordula und Michael verlassen Deutschland. Sie fühlen sich eingeengt und perspektivlos. In den schwedischen Wäldern haben sie sich eine alte Holzhütte ohne Strom gekauft, die sie gegen die Bequemlichkeiten ihrer alten Heimat eingetauscht haben. Ihr Ziel – Selbstversorger in Schweden. Doch ist nicht alles so einfach, wie es klingt.

 

In diesem Buch beschreibt Cordula 6 Jahre Auswanderalltag ungeschminkt in allen Facetten. Daß es heute nicht so leicht ist, ein Leben ohne Strom zu führen, wird in dem reich bebilderten Buch (über 90 Fotos!) ebenso herzlich erfrischend von der Autorin geschildert wie die vielen anderen schönen und schlechten Momente in ihrem neuen Zuhause.

 

Daß Wäschewaschen ohne Waschmaschine zeitraubend und mühselig ist, und daß man beim Holzhacken fast die Hand verlieren kann, sind nur einige der fesselnden Anekdoten, in denen Cordula das Leben in Schweden beschreibt. Sie läßt den Leser eindrucksvoll teilhaben an der Arbeitssuche, ebenso wie an der Zähmung eines Hühnerkükens oder den Schwierigkeiten, ein Plumpsklo zu entleeren.

 

Dieses amüsant und leicht zu lesende Buch legt man nicht so schnell zur Seite. Für alle, die jemals vom Auswandern geträumt haben oder für Freunde Schwedens, ist diese Geschichte vielleicht nicht nur spannende Freizeit- oder Urlaubslektüre, sondern auch ein Buch, das Mut macht. Nämlich Probleme anzupacken, wo sie auftauchen, die schönen Momente zu genießen und seine Träume zu leben.  

 

ISBN: 9-783839-103142

 

 

Kontakt