Fr
04
Dez
2009
Endlich ist es wieder etwas wärmer geworden. Die letzten Tage bewegten sich die Temperaturen zwischen minus acht und minus elf Grad, dazu wehte mal wieder ein eisiger Wind. Gestern Nachmittag bewölkte sich der Himmel und die Temperaturen stiegen bis minus zwei Grad. Es begann, leicht zu schneien.
Wir verfügen immer noch nicht über ein Bad oder eine Badewanne, in der wir uns gegenseitig duschen können. Da hieß es dann, draußen zu duschen. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie es sich anfühlt, bei windigen minus zehn Grad eine Draußendusche zu nehmen? Die bloßen Füße auf dem gefrorenen Boden?
Das Haarewaschen habe ich von Tag zu Tag verschoben, ich konnte mich einfach nicht dazu überwinden. Ein Blick auf das Thermometer heute zeigte dann warme minus zwei Grad an, besser würde es nicht werden, also stand ich dann heute draußen und ließ mir zwei Gießkannen mit heißem Wasser angedeihen. Getrocknet habe ich die Haare dann vor dem Kamin.
Michael ist mit dem Bad beschäftigt und hofft, mir zur Sonnenwende eine heiße Drinnendusche schenken zu können. Wäre ja schön, aber ich glaube nicht so recht daran.