So
04
Okt
2009
Mitte März letzten Jahres erhielten wir endlich den Schlüssel zu unserem neuen Hof und begannen im April mit der Renovierung des Wohnhauses. Auch einige Nebengebäude wiesen akute Schäden auf, die wir dringend beheben mußten, um sie zu erhalten.
Jedes Wochenende verbrachten wir nun in Snåret, und Michael opferte seinen Urlaub, um einige größere Renovierungsarbeiten durchführen zu können. Die Woche über arbeitete er, während ich damit zu tun hatte, an unserem damaligen Zuhause die abschließenden Renovierungen durchzuführen. So renovierte ich die Fenster, mit denen wir den Wintergarten gebaut hatten. Sie hatten sich ursprünglich in einer Schule befunden und bedurften einer vollständigen und zeitraubenden Renovierung. Auch an den Fenstern des Wohnhauses führte ich die letzten Maßnahmen durch, kittete die Innenbögen und malte sie, begann, unseren Hausrat zu verpacken, den Anhänger fürs Wochenende vorzubereiten und gleichzeitig den Garten einigermaßen in Ordnung zu halten, in dem ich hoffte, doch einige Gemüse ernten zu können. Anfang Juni begann auch ich, zu arbeiten, so daß Renovierungen und Packen auf die Abende verschoben werden mußte, an denen allerdings auch die Hunde ihre Zeit forderten.
Es war sehr stressig, und ich war mit meinen Kräften ziemlich am Ende, als ich im Herbst endlich mit Arbeiten aufhörte. In den kältesten Monaten des Winters fuhren wir nicht nach Snåret, begannen erst dieses Frühjahr wieder mit den Renovierungen.
Wir hatten gehofft, das Fundament für das Gewächshaus noch gießen zu können, sind aber aufgrund des Regens nicht weit damit gekommen. Knapp die Hälfte ist gegossen, vielleicht schaffen wir es noch, den Rest diesen Herbst zu gießen. Allerdings haben wir bereits Frost, so daß es eher unwahrscheinlich ist.
Ich will Euch hier einen Eindruck vom Hof vermitteln. Wie er gelegen ist, wie das Wohnhaus aussah, als wir ihn übernahmen, und wie es jetzt aussieht, und auch einige Fotos vom Acker. Inzwischen haben wir auch angefangen, einen Küchengarten direkt vorm Haus anzulegen, aber den hebe ich mir für einen anderen Beitrag auf.
Ich hoffe, Ihr habt Eure Freude an den Fotos.
Der ehemalige "Viehweg", durch den die Tiere direkt in die Scheune getrieben wurden
Das Wohnhaus zum Übernahmezeitpunkt
Nach der Außenrenovierung- die noch nicht abgeschlossen ist
Der Acker im Juni. Im Hintergrund das Getreidemagazin
Und im September, vom Dach des Getreidemagazines aus gesehen